über die Seele...


Die Schönheit der Seele zu beschreiben, ist nicht leicht. Seelen leben in ihrer eigenen Sphäre, mit eigenem Licht und in großer Freude, sind Teil des unsterblichen Lebens, des Lebens, das immer wieder in die Welten der Formen eintauchen kann.

Aus direkter Wahrnehmung kann ich nur manches erklären, das Meiste bleibt rätselhaft oder wie ein unerkennbares Geheimnis. Hellsichtig habe ich einige Male Seelen direkt gesehen in Notlagen und bei Übergängen vor der Inkarnation und bei der Exkarnation.
Eine Kugel strahlender Lebendigkeit, zugleich einfach und multidimensional wirkend,
sehr unterschiedlich erfahren und immer bereit, Neues zu erleben.

Das Kommunizieren mit der Seele ist allen vertraut, aber nur wenigen bewußt, sowohl mit der eigenen Seele als auch mit anderen. Vielen fällt das leichter in der Natur mit Tieren, die noch keine Widerstände durch eine persönliche Hülle oder das  Ego aufgebaut haben.

Früher haben Heiler*innen oft das Bild verwendet, die Seele sei wie das Feuer in der Laterne und die Laterne ist die Hülle der Psyche, des Mentalen, des Ego - also mehr oder weniger empfänglich oder durchlässig für das Seelenlicht.

In allen Religionen gibt es gute und zutreffende Beschreibungen der Seele und unterschiedliche Beschreibungen ihres Reifens durch Erfahrungen als Mensch.

Ich selber habe seit Beginn meiner Anbindung ein direktes und bewußtes Kommunizieren mit der Seelenebene und so kann ich im Gebet eine Seele - soweit es mir möglich ist und angenommen wird - mit dem Göttlichen verbinden.






das Reifen der Seele...


vor der Inkarnation:

Einmal durfte ich kurz direkt Zeugin sein und den Eindruck des zarten und zugleich starken Segens werde ich nie vergessen. Die Seele war in ihrer himmlischen Heimat vorbereitet auf die nächste Inkarnation, das Elternhaus war ausgesucht, die seelische Führung hatte für die Chancen und Lernschritte der kommenden Inkarnation Segen gegeben und die Seele war in einem völlig innerlichen, träumenden Zustand für einige Tage. Erträumte sich einen guten Charakter, Mut, Freundschaftlichkeit, Tatkraft und gerichteten Willen dafür, war voller Vorfreude auf die neuen Menschen und das noch unbekannte Feld. Die Seele zeigte dabei Traumbilder, die überirdisch perfekt und von der sanften lichten Kraft der seelischen Harmonie geordnet, ideal waren. 
Dann wurde mir die Sicht wieder genommen, damit ich nicht aus Versehen etwas Eigenes übertragen würde. Ich freute mich einfach mit und bewunderte die einfache Perfektion
der Vorbereitung, Auswahl und die enorme Seelenkraft, die unglaubliche Erlebnisbereitschaft hat.

So ähnlich läuft es fast immer ab. Eine Seele wird nicht irgendwie gezogen, es wird gewählt und es wird abgestimmt mit den Seelen der zukünftigen Eltern. 

Eine Seele löst nur einen kleinen Teil ihres eigenen Volumens ab, wählt Seelenanteile mit verschiedensten Erfahrungen aus und dieser kleine lichte Ball, leuchtend wie eine Sonne geht in die Inkarnation, in die Beseelung eines Embryos. Das geschieht meist zwischen dem 2. und 6. Schwangerschaftsmonat und ist erst fix, wenn das Kind ungefähr zwei Jahre alt ist. Im wachsenden Embryo formen sich allmählich die Energiesysteme, die zum Körper gehören und innerhalb dieser feinstofflichen Ebene platzieren sich die Seelenanteile dann, die meisten in den Lungen. Die Seele trägt also Erfahrungen und Potentiale aus verschiedenen Inkarnationen in sich und funktioniert aber immer als eine Ganzheit, Einheit. Das Seelenlicht strahlt noch sehr klar und liebend aus die erste Zeit,
darum ist es so ein Glück, Babys zu erleben. Im Laufe der Zeit sammelt und prägt sich immer mehr psychische und mentale Energie durch die Energiekörper und wenn sich die neue Persönlichkeit beginnt zu formen, generieren die Chakren nach und nach filternde und schützende Hüllen. Die Seele ist sicher angekommen und bereit, als eine bestimmte Person besondere Erfahrungen zu machen.



das Vermögen der Seele im Leben:


Die Seele strahlt auf ihrer Ebene sehr klar aus, was sie ist. Sie bahnt Begegnungen und inszeniert Situationen zum Reifen und Entwickeln. Oft ziehen Seelen, die viel miteinander zu tun haben, sich miteinander in die Inkarnationen, stellen sicher, dass sie sich als Menschen treffen können. Und auf diese Art erkennen sich Seelenfreunde auch ein Leben lang: Seelenlicht strahlt durch sie bei Begegnungen und auf dieser Ebene zeigen sie sich die alten Gesichter, Körper, Ereignisse und das Wiedererkennen geschieht ganz einfach.
Die Persönlichkeit erlebt das meist als große Freude, sekündliches Erkennen, Vertrauen, das Gefühl tiefer Freundschaft oder Verbundenheit. Und nicht wenige Paare finden sich so wieder. Die Seele möchte sich immer weiterentwickeln, eine unstillbare Lebenslust und ein Erlebenwollen, ein vitales Lernen, das nicht mit dem bloßen Denken oder Zuhören zufrieden ist, zeigt sich. Die Persönlichkeit kann gut durch Vorbilder, Geschichten, Erziehung lernen. Die Seele muß es fühlen können, damit sind mehr Sinne als das Emotionale gemeint. Tiefes Lernen geschieht durch Identifikation und dann wieder De-Identifikation mit dem Ich, das sich formt. So bin ich jetzt. Bzw so bin ich jetzt nicht mehr, sind innere wichtige Modi beim Lernen der Seele.

Die Kraft der Seele ist multidimensional, sie kann gleichzeitig mit ihrer seelischen Heimat und den niedrigen irdischen Energien kommunizieren. Die Seele strahlt  manchmal aktiv aus, entfaltet kraft ihres eigenen Willens im Bereich des seelischen Bewußtseins etwas von ihrem Plan. Andere spüren das, gehen in Resonanz oder nicht, je nachdem, ob es zu ihren eigenen Entwicklungszielen passt. Meistens sind das Wünsche aus der Tiefe, 
Projekte, wesentliche Beziehungen und aber auch, wenn ein karmisch belasteter Anteil mitgenommen ist, die von damals noch nicht geklärte Situation. So ergeben sich Wiederholungen, die letztlich nur eine Gelegenheit sind, diesmal die richtigen Entscheidungen zu treffen, sich neu zu verhalten in ähnlicher Ausgangslage.
Viele Seelen beschäftigen sich in ihrer Reifung über mehrere Inkarnationen hinweg mit derselben Fragestellung, lernen durch das Erleben aus verschiedensten Aspekten und bringen ihr Können dann zu ausgewählten Zeitpunkten ein. 

Aber meist sind die Ziele der Seele nicht für andere unmittelbar sichtbar, viele lernen durch Beziehungen, das emotionale Miteinander ist genauso wichtig wie das intellektuelle oder kulturelle. Das Empfinden und Lernen und Schöpferischsein der Seele ist ganz anders als das der Psyche. Das Gedächtnis der Psyche ist ein sehr ungenaues, Erinnerungen werden durch psychische Verarbeitung, Verdrängung oder Leugnung immer wieder verzerrt. Das seelische Gedächtnis dagegen ist exakt.
Aber die Fähigkeit, Erinnerungen, Motivationen und erlernte Fähigkeiten zu ordnen und zu nutzen - das lernt sich im Laufe der Zeit.

Generell kann man sagen, Bewußtwerdung bringt Freiheit, die Freiheit, wählen zu können und entscheiden zu können und eine Chance der Selbstmeisterung. Mit steigendem Bewußtsein steigt die eigene Freiheit an. Alles Wissen ist vorläufig, alle Meinung ist vorläufig, alle Moral ist vorläufig :) Das Lernen geht immer weiter...

Der freie Wille erlaubt Entscheidungen: in jedem Augenblick kann sich ein Mensch neu entscheiden - welche Kraft darin liegt !



Ich halte es nicht für sinnvoll, andere Menschen zu bitten, eigene Seelenziele oder Seelenscripte benennen zu lassen. Und würde es auch selbst nicht für jemanden tun.
Jeder Mensch hier auf der Erde ist da, um selbst zu lernen, ohne Ausnahme. 
Wie für ein Leben geplant wurde in der seelischen Heimat, was und wann und wie sich etwas entfaltet oder transformiert wird, dafür hat jeder Mensch seine eigene seelische Führung und vielleicht auch eine eigene spirituelle Anbindung. 
Damit keine Verwirrung geschieht, keine Übertragungen stattfinden und auch, damit die Persönlichkeit nicht aus falscher Überzeugung die eigene Lebendigkeit und innere Weisheit hindert, finde ich selbst es gut, anzubinden, ohne in Inhalte dabei zu gehen.
Wenn das Bewußtsein gezielt nach etwas sucht, wird es Resonanzen im Innern finden
und so wird oft Einzelnes überbetont und das muß dann erst verarbeitet werden, was Lebenszeit kostet. Innere Harmonie bringt dagegen die richtige Chronologie und den Wechsel zwischen Wirken und Innerlichkeit hervor.

Was der Person manchmal nicht verständlich ist, die Seele kann mehr in großer Spielfreude, Toleranz und Geduld erkennen: dass sehr unterschiedliche, auch unangenehme Inkarnationen gewählt werden, um bestimmte Erfahrungen und Fähigkeiten aufzubauen. 

Die Seele kennt die innere Verbundenheit, Einheit in Vielfalt, gleich wie das Äußere aussieht, welche Kultur gelebt wird, sich die Persönlichkeit formt oder deformiert.

Ein Mensch erlebt vieles ängstlich, was an Schmerz erinnert, Schuld erschaffen würde oder den Tod des Körpers herbeirufen könnte. In der Seele verhallen diese Schrecken immer wieder und aus jeglicher Erfahrung, den leichten und den schweren, findet Lernen und Befähigung statt. Es gibt auf der Seelenebene keine Rückschritte in der Erfahrung.
Es kann sein, dass ein Mensch durch Gewalttaten oder zu abhängige Beziehungen im Leben Seelenanteile verliert, das Ganze der inkarnierten Seelenenergie ist aber immer empfindender Zeuge des eigenen Lebens und so geht nie eine Erfahrung verloren.

Wenn ein Mensch in seiner Innenwelt als Ich-Persönlichkeit die Verbindung mit der Seele hält oder wieder stärkt, wirkt die eigene Seele realisierend und richtungsweisend für die Person. In Findungsphasen, wenn die eigene Seele gelebt wird, kennen das viele als flow,
das gesamte Leben scheint mitzuhelfen. Das ist so, weil andere Seelen es spüren, wenn jemand genau das tut, was die eigene Seele hier möchte, sinnvoll findet oder zu tun hat und dabei helfen alle anderen mit. Das ist in der gesamten Natur so.

Manchmal verlernt die Persönlichkeit, auf die eigene Seele zu hören. Kulturell ist es sicher nicht sehr erwünscht meist. Äußere Anpassung, Orientierung an Leistungsmodellen oder gehorsames Verhalten den Erwartungen anderer gegenüber u.a. Gründe bringen die Persönlichkeit manchal dazu, sich mehr von außen leiten zu lassen, als aus der eigenen Tiefe. Es ist allerdings ein dauerhaftes Glück, wenn ein Mensch das Eigene so lebt, Persönlichkeit und Seele als Einheit gelebt werden. Das bringt Zufriedenheit, Sinnerleben, realistische Zielsetzungen, Gelingen. 



wenn die Seele den Körper wieder verläßt...

Wenn es soweit ist, dass der physische Körper sterben wird, sammeln sich die Seelenanteile wieder und möchten als vollständig Ganzes zurückkehren. 
Die leuchtende Kugel der Seelenenergie verläßt den Körper erst nach dem Herzstillstand und wenn der Lebensfaden gerissen ist. Der Lebensfaden ist die zarte energetische Verbindung zwischen der Seelenenergie und dem feinstofflichen Körpersystem. 
Zu diesem Zeitpunkt steht die Hilfe der seelischen Heimat bereit, leitet, begleitet und bringt die Seele nach Hause.

Eingetaucht in das Licht des göttlichen Selbst wird dabei Rückschau gehalten und das Erlebte wird in der möglichen Tiefe des Verständnisses nochmal schnell gesehen und gespürt. Die Entscheidungen und Handlungen, die lieblos oder sogar grausam waren,
wo der Lebensplan eines anderen gehindert wurde, nicht genutzte Möglichkeiten - 
diese Punkte merkt sich die Seele und durchlebt sie später meist noch einige Male, um zu reifen. 



Identifizieren als Lern-Modus der Seele...

Identität formt sich immer, es ist ein gesunder Vorgang, eine Einheit mit Zentrum stellt sich her - das erlebt jeder Mensch als Persönlichkeit immer wieder. Es ist dem Leben eigen auf jeder Ebene. Seelische Energie entstammt dem "leuchtenden Ozean" der göttlichen Lebensenergie, aus dem sich die Einzelseelen formen. Die großen Seelen, die den Kosmos mitgestalten und die kleinen, wie es unsere menschlichen sind, alle tauchen ein in die feinstofflichen Ebenen und manche bis in die sehr langsame, größtenteils unbewußte Ebene, die wir materiell nennen. Verbunden durch den gemeinsamen Ursprung ist es allen Seelen immer möglich, miteinander direkt zu kommunizieren. Darum erleben viele es als so schön, in intakter Natur zu sein, das innere Leben von allem wird gespürt. 

Es ist selten und ein besonderes Geschenk, sich so individuell entwickeln zu dürfen, wie es den Menschen erlaubt ist. Die meisten Tierseelen entwickeln ihr Bewußtsein hauptsächlich als Gruppenseelen. Sich als ein "ich" zu fühlen, auch wenn die Inhalte immer wieder wechseln, die Freiheit, sich entscheiden zu können in einem gewissen Rahmen - 
bewußte Innenwelt wird in allen Seelen in der Reifung wichtiger.
Seelen, die erst einige Male menschliche Erfahrungen gemacht haben, haben innerlich noch weniger Strukturbildung dafür und suchen für die Identitätsbildung im Außen Orientierung und Bestätigung durch Gruppenerlebnisse, um Erfahrungen nach innen integrieren zu können und oft auch klare Anleitung, Autorität. Darum ist positive Autorität für manche Menschen wirklich gebraucht und möglichst auch kleine Gruppen,
die selbstähnlich sind und Identifikationen erleichtern. Es braucht viele Inkarnationen,
bis diese Identifikation gut gekonnt ist, innere Motivation, Wertewahl, Zielsetzung und 
das Formen des eigenen Charakters gekonnt werden. Gereiftere Seelen lehnen äußere Angleichung und zuviel Autorität ab, denn es würde sie hindern in ihrer Eigenentwicklung. Aus dieser Sicht ist es also wichtig, die normalen Bedürfnisse immer positiv leben zu dürfen. 
Abstrakt gesagt: in der Reifung geht es in der Richtung der Bedürfnisse immer mehr von großen, selbstähnlichen Gruppen zu kleineren, vom Äußeren zum Inneren in der Formung der Individualität. 

Das "Ich" formt sich in der Reifung, sammelt Eigenschaften, Besonderheiten. Die ersten Leben als Mensch sind eine riesige Herausforderung für die Seele. Um das Aufbauen einer Ich-Persönlichkeit zu lernen, wird viel Bestätigung, Ähnlichkeit, Mitschwingen im Außen gebraucht. In den ersten Leben gibt es noch kaum Innenwelt und es ist oft erst möglich, Erfahrungen zu bewahrheiten, anzunehmen, zu integrieren und zu Eigenem zu gestalten, wenn sie im Außen von anderen sichtbar und fühlbar ebenfalls bewahrheitet werden. 
Und in diesen frühen Leben wird äußerer Halt, Autorität, Anleitung, Ermutigung sehr stark gebraucht. Klare, positive Orientierung, die eindeutig und verständlich ist, gibt innere Sicherheit. In späteren Leben wird eben genau das abgelehnt, weil innere Autorität sich formt, Inhalte werden vernünftig erwogen, Sympathien werden entscheidender, gezielt wird innerlich erforscht und Einseitigkeiten werden balanciert.
Wir haben in unserer Kultur eher Angebote für Menschen, deren Seelen schon reifer sind,
positive selbstähnliche Gruppen wie ein streng organisierter Sportclub etc sind eher selten. 

Es ist wichtig, fühlen zu können, dass jede Seele gleichwertig ist, begabt ist und Teil des Wunders des Lebens, gleich ob sie erfahren ist oder jung ist in der menschlichen Erfahrung. Die Bedürfnisse sind immer richtig und suchen Erfüllung. 

Wenn also außen und innen gut übereinstimmen, geschieht die Reifung für das Erlernen von Identität am leichtesten in den ersten Leben. Im Laufe der folgenden Leben bildet sich die eigene Identität sowohl der Persönlichkeit, als auch der individuellen Seele immer leichter aus, die Innenwelt wird fähiger, kann zum Beispiel Gewissen immer differenzierter aufbauen, kann verstärken oder abschwächen, selbstdefinierten Willen ausrichten, braucht früher oder später sogar das Anderssein im Außen, um sich abgrenzen zu können, sucht bestimmte Situationen, um Erfahrungen, die zu einseitig waren, auszugleichen.
So wird z.B. die Erfahrung von Geborgenheit erst komplett, wenn auch Verlorenheit erlebt wurde, Gehorsam und Dominanz ergänzen sich, Gier und Askese, ...

Das starke Identifizieren ermöglicht ein vollständiges Erleben mit allen Sinnen, 
inneres Werten, Suchen, Lösen. Das bin ich. Oder "so" bin ich. Nach dem Leben,
wenn die Seele auch die letzte Energie des beweglichen Spirits ausgelebt hat und alle Energien des Irdischen wieder losgelassen hat, löst sich die Identifikation mit dem "wie", weil die Seelenanteile zurückkehren in den größeren Pool der seelischen Energie der eigenen Urseele. In jedem neuen Leben werden die mitgenommen Seelenanteile fähiger, 
weiter geprägt und das Spiel der Identifikation beginnt von neuem. 

Spirituell gibt es viele Wege, diese Identifikation aus dem engen Bewußtsein der Person in die Weite des seelischen Bewußtseins zu holen. Tat tvam asi:  du bist das alles oder das Gegenteil: das alles bist du nicht. Beides befreit. 
Jede*r kennt es, man sieht einen Menschen und bewundert oder aber fühlt Betroffenheit und da ist ein Eindruck von: das könntest du selbst sein.  Hier ist das seelische Bewußtsein fühlbar, dass tief respektiert, welches Leben sich jemand wählte und welche Erfahrungen damit dem Ganzen gegeben werden. Ein Teil der Wahl beruht auf vergangenen Erfahrungen, vermutlich ist die Zukunft aber mindestens ein genauso wichtiger Attraktor, Erlebnisse sind auch Training für später Gebrauchtes.

Jede Seele ist im Leben hier unterstützt. Altes Gelerntes wird geweckt mit Hilfe der eigenen Führung, wenn es gebraucht wird und nicht richtig zur Verfügung steht. 
Oft wird geholfen, Härten oder Krisen durchstehen zu können,  Entscheidungsmöglichkeiten werden gezeigt, direkt oder durch Träume oder in Begegnungen werden wohlgesonnene Menschen plötzlich unterstützt von oben und sagen, was gehört werden muß, damit es zu einer bewußten Möglichkeit wird.

Wie liebevoll und fürsorglich jedes Leben vom Himmel gesehen und unterstützt wird - 
das dankbar anzunehmen und nicht zu zerreden, hilft oft. In die Kommunikation mit der eigenen Führung sollte man keine anderen Menschen mit hineinnehmen, dann bleibt es klar. Seelisch ist es normal, dass viel Segen und  Förderung geschenkt wird und jederzeit zugänglich ist. 










Erinnern an vergangene Leben...

Ich meine, dass vergangene Leben immer mitschwingen und die Prägungen dadurch in den Seelenanteilen transformiert werden können. Und ich glaube, es hilft, nicht wieder in die Identifikationen zu gehen, sondern stattdessen die Vergangenheit loszulassen, mehr Kapazität im Hier und Jetzt dadurch frei zu haben. Alte Traumata zeigen sich oft beim Heilen und sind nicht selten Wurzel von Schwächen im Energiefeld. Es braucht nicht gewußt werden und es braucht keine Geschichte dazu, es geht lediglich um die heilsame Auflösung der getressten Energien. Das "was" und "wie" ist mir beim Heilen wichtiger als das "warum". Denn wo will man beginnen oder aufhören mit Erklärungen, Deutungen, Interpretationen ? Einzelne Ereignisse zu erinnern, kann auch bedeuten, das Selbstempfinden jetzt im Gleichgewicht zu stören. 
Deshalb mache ich keine Rückführungen und zeige lieber Methoden, mit Meditation diese alten Ladungen zu transformieren. Zudem ist die unbewußte Phantasie jedes Menschen ein kleiner Zauberkünstler und kann in Trance passende Imaginationen erfinden, die nicht selten täuschen. Echte Erinnerung taucht bei vielen bewußt auf während der Meditationen ... und auch das ist wieder loszulassen, es ist nicht die Identität jetzt, darf durchlässig werden, braucht nicht mehr definieren oder einschränken.
Wieviel Vergangenheit die Menschen in sich tragen, es ist nicht verwunderlich, dass kollektive Felder manchmal lange brauchen, sich zu entwickeln. 
Hier in Deutschland haben wir fast keine kulturellen Wurzeln, was Bewußtseinsentwicklung angeht.